Gemünda in Oberfranken

1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda

Gemünner Kochstudio „Was Oma kocht und Opa mag“

Im Rahmen des Jubiläums 1.175 Jahre Gemünda findet die Veranstaltungsreihe „Gemünner Kochstudio“ einmal monatlich statt.

Am Samstag, 17. November 2012 steht auf dem Kochprogramm  „Entenpfeffer mit Köß“

 An diesem Tag werden Helga Griebel und Helga Heubner interessierten Bürgerinnen und Bürgern zeigen wie dieses Gericht schmackhaft zu bereitet wird. Ziel des Gemünner Kochstudios ist es, alte Hausgerichte wieder an die junge Generation weiterzugeben.  Die Veranstaltung findet im TSV-Sportheim Gemünda statt. Das Kochen beginnt um 15.30 Uhr und das Essen um 18.00 Uhr.

Für beide Termine melden Sie sich bitte bei Helga Griebel Tel. 09567.742  an.

Lassen Sie sich das nicht mehr oft gekochte Gericht nicht entgehen.

 

Es lädt herzlich ein

Die Stiftung 1.150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda

Veröffentlicht von Astrid Franz Am Samstag, 3. November 2012KOMMENTAR SCHREIBEN

Gemünner Kochstudio – „Was Oma kocht und Opa mag“

 Im Rahmen des Jubiläums 1.175 Jahre Gemünda findet die Veranstaltungsreihe „Gemünner Kochstudio“ einmal monatlich statt.

 Am Samstag, 22. September  2012 steht auf dem Kochprogramm „Brotsuppe, Schweinebraten, Wirsching und Mehlklöß.

 An diesem Tag wird Helga Heubner interessierten Bürgerinnen und Bürgern zeigen wie dieses Gericht schmackhaft zu bereitet wird. Ziel des Gemünner Kochstudios ist es, alte Hausgerichte wieder an die junge Generation weiterzugeben.  Veranstaltungsort ist dieses Mal das Hofcafé Mohnbiene.  Das Kochen beginnt um 15.30 Uhr und das Essen um 18.00 Uhr.  Für beide Termine melden Sie sich bitte bei Helga Heubner an. Tel. 09567 429 an.

 Stiftung 1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda.

Veröffentlicht von Astrid Franz Am Montag, 27. August 2012KOMMENTAR SCHREIBEN

Im Rahmen des Jubiläums 1.175 Jahre Gemünda findet die Veranstaltungsreihe „Gemünner Kochstudio“ einmal monatlich statt.

 Am Samstag, 17. März  2012 steht auf dem Kochprogramm „Bohnenkerne mit Klöß, Rotwurst und Bauch.

 An diesem Tag werden Gertraud Müller, Marlene Schubert und Karin Treiber interessierten Bürgerinnen und Bürgern zeigen wie dieses Gericht schmackhaft zu bereitet wird. Ziel des Gemünner Kochstudios ist es, alte Hausgerichte wieder an die junge Generation weiterzugeben.

Veranstaltungsort ist dieses mal das Hofcafe Mohnbiene. Das Kochen beginnt um 17.00 Uhr und das Essen um 18.30 Uhr.

 Für beide Termine melden Sie sich bitte bei Christa Gossenberger Tel. 09567/1356, E-Mail: info@zumknochsbeck.de an.

Veröffentlicht von Astrid Franz Am Montag, 27. Februar 2012KOMMENTAR SCHREIBEN

„Was Oma kocht und Opa mag“ heißt es im Jubiläumsjahr 2012 einmal im Monat in Gemünda. Alte Krapfen 2Gerichte, die meist nur noch in handgeschriebenen Kochbüchern der Bewohner zu finden sind, sollen in geselliger Runde zubereitet und gekostet werden. Bei der zweiten Runde des „Gemünner Kochstudios“ zeigte am Faschingssamstag Renate Dressel zwölf interessierten Frauen und einem Mann, wie man Faschingskrapfen und Ausgezogene zubereitet. Die Frau des Seßlacher Bürgermeisters hat das Krapfenbacken tatsächlich von ihrer Oma gelernt, erzählt sie. Inzwischen ist die Enkelin längst selber „Profi“, allein in diesem Jahr hat sie schon 120 Krapfen gebacken.

Krapfen 3Für die meisten Teilnehmerinnen war das Zubereiten des Schmalzgebäcks dagegen eine Premiere. Beate Dürr wollte es schon immer lernen. Nun hofft die Gemündaerin, das richtige Gefühl für den Teig zu bekommen. Weil „mein Mann Ausgezogene liebt“, hat sich Karola Pawlowski aus Weitramsdorf angemeldet. Zunächst zeigt die Hausherrin, dass man ein gutes Händchen für die Hefe braucht. Mit etwas Zucker und warmer Milch vermischt lässt sie das Backtriebmittel in einer kleinen Schüssel gehen. Renate Dressel weiß: „Die Hefe darf nicht mit Salz in Berührung kommen!“ Dann müssen die übrigen Zutaten für den Teig gewogen und gemischt werden. Doch Vorsicht: Krapfen 4Salz und Zucker sind leicht zu verwechseln, wie eine Teilnehmerin gleich zu Beginn feststellen muss.

Es gilt den Teig gut zu kneten. Christina Freymark (Rothenberg) hat für diese Arbeit ihren Mann Gerd mitgebracht. „Ich habe die Maschine nicht gefunden“, scherzt sie.  Für Renate Dressel gelingt der Teig am besten, wenn er mit der Hand geknetet und abgeschlagen wird. Mindestens zehn Minuten Zeit solle man sich dafür schon nehmen, damit genug Luft untergemischt wird. Anschließend muss sich der Teig abgedeckt an einem warmen Ort verdoppeln. Knetet man ihn danach nochmals, wird er noch feinporiger, rät die Hausherrin.

Krapfen 4.5Da Dressel bereits vorgearbeitet hat, können die Teilnehmerinnen gleich weiter machen: Sie stechen je 50 Gramm schwere Teigstücke mit dem Löffel ab. Mit der hohlen Hand auf Holzbrettern gut geformte Teigkugeln, möglichst ohne Naht, bilden die Basis für perfekte Krapfen. Zum Gehen kommen die Teigkugeln, bemehlt, geölt und abgedeckt auf ein Brett. Erst wenn sie sich nochmals vergrößert haben lässt Dressel die Rohlinge, Oberseite zuerst, am Herd ins heiße Fett gleiten. Die Holzlöffelprobe gibt Auskunft über die richtige Temperatur im Topf: Steigen am Stiel langsam Bläschen auf, können die Krapfen hinein. Dressel bevorzugt zum Frittieren geeignetes Pflanzenöl, mit Butterschmalz gemischt. Nach drei Minuten im zugedeckten Topf werden die Gebäckstücke  umgedreht, nach weiteren drei Minuten kommen sie goldgelb heraus. Auf Küchenpapier gelagert verliert das Schmalzgebäck überschüssiges Fett.

Krapfen 7Auch „Ausgezogene“ werden zubereitet:  Beim Ausziehen des Teigs schauen die Damen Renate Dressel aufmerksam über die Schulter. Auf dem Handrücken parken die Teilnehmerinnen, hier Christa Fischer, ihre Rohlinge, bis Platz im Topf ist. Dort werden die kreisrunden Teigstücke von einer Seite mit dem heißen Fett begossen.

Währenddessen füllen Eveline Matthes und Mariandel Aladi die noch lauwarmen Krapfen, natürlich mit Hiffenmark. Nun ist es definitiv Zeit für die erste Kostprobe, finden Christina Freymark und Christa Fischer. Kurz danach ist die erste Lage Krapfen fertig. Und auch die Ausgezogenen Krapfen 5können sich sehen lassen!. Nach dem Abkühlen kann das Gebäck gezuckert oder – wenn daheim auf Vorrat gebacken werden soll – eingefroren werden.
In der Tiefkühltruhe landete das beim Gemünner Kochstudio zubereitete Gebäck allerdings nicht: Nachmittags wurden die Krapfen und Ausgezogenen in der Scheune „Zum Knochsbeck“ verkostet.

Bettina Knauth

 

Zum Nachbacken hier das Rezept von Renate Dressel:
Für 40 bis 50 Krapfen braucht man für den Teig 1 kg Mehl, 2 Würfel Hefe, 500 ml Milch, 120 g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Vanillinzucker, 6 Eigelb, 1 Gläschen Obstbrand, 200 g weiche Butter. Dazu Ausbackfett und zum Füllen Hagebuttenmarmelade (Hiffenmark).  Rezept Faschingskrapfen

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Veröffentlicht von Astrid Franz Am Montag, 27. Februar 2012KOMMENTAR SCHREIBEN