Gemünda in Oberfranken

1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda

Im Rahmen des Jubiläums 1.175 Jahre Gemünda werden wir einen Kartoffelacker anlegen. Ziel ist es, vor allem unseren Kindern/Enkeln, zu zeigen, wie aus einer Kartoffel viele Kartoffeln wachsen.
Der Obst- und Gartenbauverein Gemünda wird die Schirmherrschaft übernehmen. Wer Interesse hat,  im Herbst seine eigenen Kartoffel zu ernten, der meldet seinen Bedarf „Zentner“ bei Marcus Schweizer Tel. 09567.9816 216 oder 0170.2963 127 bis spätestens 19.04. an.
Am Kirchweihmontag, 30.04. um 14.00 Uhr werden wir, „An den Kirchenäckern“, gemeinsam die Kartoffel legen. Der jeweilige „Kartoffelbeetbesitzer“ ist für die Pflege bis zur Ernte selbst verantwortlich. Der Obst- und Gartenbauverein leistet beratende Unterstützung.
Im Herbst werden wir ein Kartoffelerntefest mit allen „Claimbesitzern“ und der Bevölkerung feiern. Dann wird es sich zeigen, wer die größte Kartoffel erntet.

Veröffentlicht von Astrid Franz Am Freitag, 6. April 2012KOMMENTAR SCHREIBEN

„Was Oma kocht und Opa mag“ heißt es im Jubiläumsjahr 2012 einmal im Monat in Gemünda. Alte Krapfen 2Gerichte, die meist nur noch in handgeschriebenen Kochbüchern der Bewohner zu finden sind, sollen in geselliger Runde zubereitet und gekostet werden. Bei der zweiten Runde des „Gemünner Kochstudios“ zeigte am Faschingssamstag Renate Dressel zwölf interessierten Frauen und einem Mann, wie man Faschingskrapfen und Ausgezogene zubereitet. Die Frau des Seßlacher Bürgermeisters hat das Krapfenbacken tatsächlich von ihrer Oma gelernt, erzählt sie. Inzwischen ist die Enkelin längst selber „Profi“, allein in diesem Jahr hat sie schon 120 Krapfen gebacken.

Krapfen 3Für die meisten Teilnehmerinnen war das Zubereiten des Schmalzgebäcks dagegen eine Premiere. Beate Dürr wollte es schon immer lernen. Nun hofft die Gemündaerin, das richtige Gefühl für den Teig zu bekommen. Weil „mein Mann Ausgezogene liebt“, hat sich Karola Pawlowski aus Weitramsdorf angemeldet. Zunächst zeigt die Hausherrin, dass man ein gutes Händchen für die Hefe braucht. Mit etwas Zucker und warmer Milch vermischt lässt sie das Backtriebmittel in einer kleinen Schüssel gehen. Renate Dressel weiß: „Die Hefe darf nicht mit Salz in Berührung kommen!“ Dann müssen die übrigen Zutaten für den Teig gewogen und gemischt werden. Doch Vorsicht: Krapfen 4Salz und Zucker sind leicht zu verwechseln, wie eine Teilnehmerin gleich zu Beginn feststellen muss.

Es gilt den Teig gut zu kneten. Christina Freymark (Rothenberg) hat für diese Arbeit ihren Mann Gerd mitgebracht. „Ich habe die Maschine nicht gefunden“, scherzt sie.  Für Renate Dressel gelingt der Teig am besten, wenn er mit der Hand geknetet und abgeschlagen wird. Mindestens zehn Minuten Zeit solle man sich dafür schon nehmen, damit genug Luft untergemischt wird. Anschließend muss sich der Teig abgedeckt an einem warmen Ort verdoppeln. Knetet man ihn danach nochmals, wird er noch feinporiger, rät die Hausherrin.

Krapfen 4.5Da Dressel bereits vorgearbeitet hat, können die Teilnehmerinnen gleich weiter machen: Sie stechen je 50 Gramm schwere Teigstücke mit dem Löffel ab. Mit der hohlen Hand auf Holzbrettern gut geformte Teigkugeln, möglichst ohne Naht, bilden die Basis für perfekte Krapfen. Zum Gehen kommen die Teigkugeln, bemehlt, geölt und abgedeckt auf ein Brett. Erst wenn sie sich nochmals vergrößert haben lässt Dressel die Rohlinge, Oberseite zuerst, am Herd ins heiße Fett gleiten. Die Holzlöffelprobe gibt Auskunft über die richtige Temperatur im Topf: Steigen am Stiel langsam Bläschen auf, können die Krapfen hinein. Dressel bevorzugt zum Frittieren geeignetes Pflanzenöl, mit Butterschmalz gemischt. Nach drei Minuten im zugedeckten Topf werden die Gebäckstücke  umgedreht, nach weiteren drei Minuten kommen sie goldgelb heraus. Auf Küchenpapier gelagert verliert das Schmalzgebäck überschüssiges Fett.

Krapfen 7Auch „Ausgezogene“ werden zubereitet:  Beim Ausziehen des Teigs schauen die Damen Renate Dressel aufmerksam über die Schulter. Auf dem Handrücken parken die Teilnehmerinnen, hier Christa Fischer, ihre Rohlinge, bis Platz im Topf ist. Dort werden die kreisrunden Teigstücke von einer Seite mit dem heißen Fett begossen.

Währenddessen füllen Eveline Matthes und Mariandel Aladi die noch lauwarmen Krapfen, natürlich mit Hiffenmark. Nun ist es definitiv Zeit für die erste Kostprobe, finden Christina Freymark und Christa Fischer. Kurz danach ist die erste Lage Krapfen fertig. Und auch die Ausgezogenen Krapfen 5können sich sehen lassen!. Nach dem Abkühlen kann das Gebäck gezuckert oder – wenn daheim auf Vorrat gebacken werden soll – eingefroren werden.
In der Tiefkühltruhe landete das beim Gemünner Kochstudio zubereitete Gebäck allerdings nicht: Nachmittags wurden die Krapfen und Ausgezogenen in der Scheune „Zum Knochsbeck“ verkostet.

Bettina Knauth

 

Zum Nachbacken hier das Rezept von Renate Dressel:
Für 40 bis 50 Krapfen braucht man für den Teig 1 kg Mehl, 2 Würfel Hefe, 500 ml Milch, 120 g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Vanillinzucker, 6 Eigelb, 1 Gläschen Obstbrand, 200 g weiche Butter. Dazu Ausbackfett und zum Füllen Hagebuttenmarmelade (Hiffenmark).  Rezept Faschingskrapfen

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Veröffentlicht von Astrid Franz Am Montag, 27. Februar 2012KOMMENTAR SCHREIBEN

Im Rahmen des Jubiläums 1.175 Jahre Gemünda findet die Veranstaltungsreihe „Gemünner Kochstudio“ einmal monatlich statt. Am Faschingssamstag, 18. Februar 2012 steht auf dem Kochprogramm „Faschingskrapfen“. An diesem Tag wird Renate Dressel interessierten Bürgerinnen und Bürgern zeigen (Backbeginn 10.00 Uhr am Roten Brunnen 1) wie Krapfen zubereitet und ausgebacken werden. Ziel des Gemünner Kochstudios ist es, alte Hausgerichte wieder an die junge Generation weiterzugeben.

Möchten Sie wissen, wie das geht? Dann melden Sie sich bei Renate Dressel, Tel. 09567/981012, an. Da die Zahl der Mitbackenden begrenzt ist, bitten wir um umgehende Anmeldung.

Die Verkostung der leckeren Krapfen findet um 15.30 Uhr in der Scheune Zum Knochsbeck statt. Im Anschluss an das Kaffeetrinken gibt es natürlich deftiges Gemünner Essen und Trinken. Wir wollen den Abend genießen und lustig in den Faschingssonntag schunkeln. Lassen Sie sich dieses Highlight nicht entgehen! Hierfür melden Sie sich bitte bei Christa Gossenberger Tel. 09567/1356, E-Mail: info@zumknochsbeck.de an.

Veröffentlicht von Astrid Franz Am Sonntag, 22. Januar 2012KOMMENTAR SCHREIBEN

18. Februar 2012
10:00bis23:00

Aufgetischt von Renate Dressel

Gemünner Kochstudio „Was Oma kocht und Opa mag“

Im Rahmen des Jubiläums 1.175 Jahre Gemünda findet die Veranstaltungsreihe „Gemünner Kochstudio“ einmal monatlich statt.

Am Faschingssamstag, 18. Februar 2012 steht auf dem Kochprogramm „Faschingskrapfen“

An diesem Tag wird Renate Dressel interessierten Bürgerinnen und Bürgern zeigen (Backbeginn 10.00 Uhr am Roten Brunnen 1) wie Krapfen zubereitet und ausgebacken werden. Ziel des Gemünner Kochstudios ist es, alte Hausgerichte wieder an die junge Generation weiterzugeben.

Möchten Sie wissen, wie das geht? Dann melden Sie sich bei Renate Dressel,    Tel. 09567/981012, an. Da die Zahl der Mitbackenden begrenzt ist, bitten wir um umgehende Anmeldung.

Die Verkostung der leckeren Krapfen findet um 15.30 Uhr in der Scheune Zum Knochsbeck statt. Im Anschluss an das Kaffeetrinken gibt es natürlich deftiges Gemünner Essen und Trinken. Wir wollen den Abend genießen und lustig in den Faschingssonntag schunkeln. Lassen Sie sich dieses Highlight nicht entgehen.
Hierfür melden Sie sich bitte bei Christa Gossenberger Tel. 09567/1356, E-Mail: info@zumknochsbeck.de an.

Veröffentlicht von Astrid Franz Am Sonntag, 30. Oktober 2011KOMMENTAR SCHREIBEN