Gemünda in Oberfranken

1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda

Die örtlichen Tageszeitungen und der „Nachtwächter“, ein Nachrichtenmagazin, herausgegeben von der Thermalbadstadt Bad Rodach haben bereits über die fortgeschrittenen Probearbeiten zu „Gemündas jüngstem Kind“ berichtet.
Helga Heubner, die Initiatorin und Regisseurin des Stücks „Ein Jünger Jesu“ gibt nun auch für die Homepage des Sesslacher Stadtteils Gemünda Auskunft zum aktuellen Stand der Probenarbeiten:
Von der  Probenarbeit, die nicht zuletzt aufgrund der ungünstigen Witterungsbedingungen bisher noch im evangelischen Gemeindehaus geleistet wird, ist zu sagen, dass erster und zweiter Akt sicher stehen, während der letzte Teil noch einiges an Übung erfordert.
Sobald es das Wetter zulässt, möchte man an Ort und Stelle proben, um so bald als möglich das nötige Gefühl für den Originalzustand und die Gesamtzusammenhänge zu bekommen.
Erste Formen nimmt die Bühne hinter der Zentscheune am Jägershof an, trotz des andauernd kühlen, regnerischen Wetters sind Boden und Wände bereits aufgebaut, das Dach ist im entstehen.
Für die Bestuhlung mit rund 300 Plätzen soll lt. Bürgermeister Hendrik Dressel ein fester Boden erstellt werden, der Regen und Kälte weitgehend abhält.
Bei einem Ortstermin Mitte April hatte man einen Fachmann aus dem Fränkischen Raum zu Gast, der die wichtigen Gestaltungselemente Ton und Licht optimal einsetzen wird. Des Weiteren ist die Arbeit in der Kostümschneiderei in vollem Gang, hier will man sich, genau so wie bei den Requisiten an historische, bzw. biblische Vorlagen halten.
In den beiden Pausen möchte man den Zuschauern die Möglichkeit geben, sich mit Speisen und Getränken zu versorgen. Der hierfür nötige, logistische Großeinsatz soll von der Stiftung „1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda“ übernommen und in der bisher bei solchen Projekten reibungslosen Art durchgeführt werden.
Ach die Werbung ist lt. Auskunft von Helga Heubner bereits angelaufen:In den Geschäften der Umgebung hängen Plakate aus, rund 3000 Flyer wurden gedruckt und verteilt.



Von Astrid Franz Am Dienstag, 1. April 2008