Gemünda in Oberfranken

1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda

Wettbewerb Gestaltung Heiligenquelle als PDF

WETTBEWERBSUNTERLAGEN
FÜR DIE TEILNAHME AM GESTALTUNGSWETTBEWERB
FÜR DIE QUELLFASSUNG DER HEILIGENQUELLE IN GEMÜNDA

Ausgangslage:
Die Quelle liegt in der Heiligenleite, ca. 1,5 km südwestlich der Kapelle an der Heiligenleite am
Waldrand, direkt an der Geländekante zum Rodachgrund hinunter. Sie ist nach Süden orientiert.
Im Jahr 2014 ist es der Stiftung und den Aktivisten nach einiger Mühe gelungen, die
Heiligenquelle wieder zu finden und provisorisch zu fassen. Seither spendet die Quelle zu jeder
Jahreszeit beständig einen ein bis zwei Finger dicken Strahl klares Wasser.
Ziel des Gestaltungswettbewerbs:
Durch eine schön gestaltete, dauerhafte und zweckmässige Quellfassung sollen sich
Spaziergänger, Wanderer und Besucher der Kapelle erfrischen können.
Zusätzlich zur Kapelle an der Heiligenleite soll in unserer schönen Gemündaer Flur ein weiterer
Anziehungspunkt entstehen, der uns Bürger und unsere Gäste zum Naturerlebnis, zum Verweilen,
zur Erholung einlädt und der uns inspiriert.

Gestaltungsaufgabe:
Der Ausfluss der Quelle soll durch einen ansprechend gestalteten Baukörper eingerahmt und
betont werden.
Die formale Aussage der Quellfassung könnte Begriffe „Klarheit, Reinheit, Geschenk der Natur,
Geschenk Gottes“ oder andere geeignete Assoziationen verkörpern oder symbolisieren.
Diese abstrakte Aussage kann durch eine zusätzliche Inschrift verstärkt werden.
Der Text sollte nicht länger als 120 bis 150 Zeichen sein (incl. Leerzeichen) und in ca. vier bis
sechs Zeilen gesetzt werden können. Er kann in Alltagssprache oder Gedichtform verfasst sein.
Der Wasserstrahl an sich soll in einer Höhe von ca. 80 cm aus der Quellfassung strömen, so dass
das Wasser gut entnommen werden kann. Eventuell fliesst das Wasser auch in ein Becken oder
eine Schale, und von dort nach unten.
Der Baukörper soll eine Breite von ca. 200 bis 250 cm haben und eine Höhe von mind. ca. 130
cm. Er soll dabei den dahinter liegenden Hang abstützen können. Die Bauweise der Quellfassung
soll stabil, dauerhaft und hochwertig, doch zu überschaubaren Kosten realisierbar sein.
Das Quellwasser soll dann nach dem Austritt aus der zukünftigen Quellfassung ebenerdig in
einem Rinnsal weiter nach Südwesten in den Rodachgrund fliessen. Der Übergang über das
Quellbächlein kann dann z. B. über ebenerdige Steinplatten erfolgen.

Gestaltungsumfang:
Als Wettbewerbsbeiträge können eines oder mehrere
– Modelle und Zeichnungen einer Quellfassung mit Inschrift,
– Modelle und Zeichnungen einer Quellfassung ohne Inschrift,
– ausschliesslich Inschriften
eingereicht werden.

Jeder Teilnehmer kann also auch mehrere Entwürfe oder Textvorschläge einreichen.
Die Wettbewerbsbeiträge bitte nur jeweils auf der Rückseite beschriften mit dem Namen des/der
Einreichenden und dem Entwurfsnamen bei mehreren eingereichten Entwürfen.

Preise:
Es werden ein erster, ein zweiter und ein dritter Preis für die formale Gestaltung der Quellfassung
verliehen.
Zusätzlich werden ein erster, ein zweiter und ein dritter Preis für eine Inschrift verliehen.
Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ermittelt.
Bei den Preisen handelt es sich um undotierte Ehrenpreise, da die Stiftung ihre leider begrenzten
Mittel in den Bau der Quellfassung investieren wird.

Abgabe der Wettbewerbsunterlagen:
Abgabe bei der

Stiftung 1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda
Hermann Gossenberger
Ummerstadter Straße 1
96145 Seßlach- Gemünda.

Termine:
1. Auslobung des Wettbewerbs: ab dem 14. Mai 2015
2. Teilnahmeschluss: 31. August 2015
3. Jurysitzung und Ausstellung der Ergebnisse: ab Mitte September 2015
4. Bau der Quellfassung: noch zu bestimmen

Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Jury:
Eine sechs- bis achtköpfige Jury, wird die Vorschläge für die Gestaltung der Quellfassung nach
künstlerischen, formalen und technischen Kriterien beurteilen.
Die Vorschläge für die Inschrift werden nach künstlerischen und poetischen Kriterien bewertet
sowie nach der inhaltlichen Aussage.
Die Jury setzt sich aus Fachleuten aus den Bereichen Gestaltung, Bau und Sprache sowie einem
Vertreter des Auslobers zusammen.

Teilnahmebedingungen, Urheberrecht, rechtliches:
1. Auslober des Gestaltungswettbewerbs ist die Stiftung 1150 Jahre
Dorfgemeinschaft Gemünda.
1. Teilnahmeberechtigt an dem Wettbewerb sind alle Gemündaer Bürger und alle Bürger aus
der Region.
2. Der Auslober versichert, dass bei allen Ausstellungen und Veröffentlichungen der Stiftung
der Name der Urheber genannt wird.
3. Alle Wettbewerbsbeiträge werden von einer Jury anonym ohne Ansehen der einreichenden
Person gleich und objektiv bewertet.
4. Die Teilnehmer des Wettbewerbs dürfen nur Gestaltungs- oder Textvorschläge
einreichen, deren Urheberrechte sie auch besitzen.
5. Die Preisträger – insbesondere der ersten Preise – haben keinen automatischen Anspruch
darauf, dass ihre Beiträge auch verwirklicht werden, da technische oder finanzielle Gründe
entgegen stehen können.
6. Jurymitglieder können nicht an dem Wettbewerb teilnehmen.
7. Familienmitglieder von stimmberechtigten Jurymitgliedern können nicht an dem
Wettbewerb teilnehmen.
8. Die Teilnehmer des Wettbewerbs sind einverstanden, dass ihre Beiträge öffentlich
ausgestellt werden und von Presse und Medien im Zuge der Berichterstattung abgebildet
oder zitiert werden.

Gemünda, 14. 05. 2015, aktualisiert 29. 06. 2015

Stiftung 1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda

Anlagen:
– 2 Lagepläne der Quelle als Karten- und Satellitenansicht
– verschiedene Fotos der Quellsituation
– Ansichts-Skizze der Quellsituation
– Grundriss M = 1 : 50 der Quellsituation

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Von Astrid Franz Am Montag, 13. Juli 2015