Gemünda in Oberfranken

1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda

Als  eine der Attraktionen zum Jubiläumsjahr richtete der Festausschuss der Stiftung “1175 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda” das “Gemünner Kochstudio” ein, eine Veranstaltungsreihe, die Einheimische und Besucher während des gesamten Jahres begleiten wird.

Hier wird unter dem Motto “Was Opa mochte und Oma kochte” pro Monat ein Rezept aus alten Kochbüchern zu neuem Leben erweckt.

Versierte Gemündaer Hausfrauen, die diese Rezepte von den Vorfahren übernommen haben und gerne an Interessierte weitergeben, leiten jeweils eine Kocheinheit, stellen die Rezepte zur Verfügung, geben Tipps aus der Küche von anno dazumal und sind Ansprechpartner rund um die Küchengeheimnisse der Altvorderen.

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Dass es sich dabei keineswegs immer um Sonntagsküche, vielmehr um das Essen an normalen Werktagen handelt, konnte man bei der Eröffnung des Kochstudios feststellen – hier weihte Christa Fischer das gute Dutzend Kochbegeisterter in die Geheimnisse ums “gebackene Blut “ein. Ein relativ einfaches, wenn auch gehaltvolles Essen, wo aus frischem Schweineblut, geschnittenen Semmeln und Zwiebeln, Speck, Eiern und Gewürzen in der Bratraine eine herzhafte Mahlzeit entsteht, die zusammen mit Pellkartoffeln und Gewürzgurken ein sättigendes Gericht darstellt.

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Davon konnten sich die Essensgäste schließlich auch überzeugen – sie bekundeten bereits wieder Interesse an der nächsten Veranstaltung – dann gibt es bei Renate Dressel Faschingskrapfen.

Alle Termine für das Kochstudio und auch die weiteren Veranstaltungen entnehmen Interessierte bitte jeweils dem Kalender, der die belegten Tage  unterstrichen ausweist.

 



Von Astrid Franz Am Dienstag, 24. Januar 2012