Gemünda in Oberfranken

1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda

Die Adventsfenster leuchten wieder!

Einige Zeit war es still geworden um den einst so gut besuchten  “Gemünner Adventskalender, einer lieb gewordenen Einrichtung, die in der stillen und dunklem Zeit die Einwohner des Sesslacher Stadtteils Abend für Abend zusammen führte.

Nun leuchten sie wieder, die Adventsfenster von Gemünda und sie haben nichts von ihrer Anziehungskraft verloren, was die große Zahl von Besuchern allabendlich verdeutlicht.

Initiiert von den Damen der “Lichtstube”, die die Fenster im Gemeindehaus an den 4 Adventssonntagen gestalten, fanden sich auf Anfrage rasch Einwohner zusammen, die bereit waren, ein Fenster nach einer Geschichte zu gestalten und die Besucher mit kleinen Leckereien und heißen Getränken zu bewirten.

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Der bescheidene Ablauf ist an jedem Abend gleich: um 18:30 treffen sich die motivierten Bewohner Gemündas vor dem Haus der jeweiligen Familie, die für diesen Abend das Fenster herrichtet. Zu musikalischer Begleitung wird ein Adventslied gesungen, anschließend liest ein Familienmitglied die ausgesuchte Geschichte vor und danach stimmt man sich mit einem weiteren Lied auf die Öffnung des Fensters ein.

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Alle handwerklichen Techniken kommen hier zum Einsatz, je nach Können und Geschmack der einzelnen Familien wird gemalt, geklebt, mit Karton und Papier gebastelt, es werden Püppchen und Nikoläuse zum Einsatz gebracht und man sieht die Heilige Familie in allen Variationen.

Nach dem die Kunstwerke gebührend bestaunt sind, steht man bei (alkoholfreiem) Punsch, bei Tee und Glühwein zusammen und kostet von den süßen und herzhaften Leckereien, die die Familien bereit gestellt haben.

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Die Fenster sind in den Morgen – und Abendstunden beleuchtet und bleiben bis zum 6. Januar geöffnet. Die jeweilige Geschichte zur Erklärung des Fensters hängt in den meisten Fällen an einer Wind – und Wettergeschützten Stelle zum Nachlesen.

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Von Astrid Franz Am Mittwoch, 14. Dezember 2011