Gemünda in Oberfranken

1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda

image002 Noch fünf Wochen der Vorbereitungszeit bleibt den Verantwortlichen der Vereine aus dem Sesslacher Stadtteil Gemünda um die sogenannte „Gemünner Stoodlhenna“ zu einer rundum perfekten Veranstaltung werden zu lassen.

In dreijährigem Turnus wird das mehrtägige Fest in Zusammenarbeit mit den Vereinen unter der Schirmherrschaft der „Stiftung 1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda“ in diesem Jahr wieder ausgerichtet. Die Veranstaltung findet wie immer auf dem Gelände des Jägershofes in und um die historische Zehntscheune statt und lässt die Tradition der alten Erntefeste in neuer, moderner Form  wieder aufleben.

Waren es früher die bäuerlichen Betriebe, die mit ihren Familien und Mitarbeitern den Abschluss der Feldarbeit dankbar mit Speis und Trank, mit Musik  und auch dem einen oder anderen Tänzchen feierten, so begeht man das Fest nun alle drei Jahre in neuem Gewand und unter anderen Vorzeichen.

Am Donnerstag, 18. 09.2008 übernimmt die evangelische Kirchengemeinde die Ausgestaltung des Abends. Man konnte den weit über seine Heimatgrenzen hinaus bekannten Mundartdichter Wilhelm Wolpert aus Hassfurt als Vortragenden mit seinem Soloprogramm gewinnen.
Er wurde bereits mit dem „Frankenwürfel“, einer hochrangigen Auszeichnung „geadelt“ und ist nicht nur durch seine Liveauftritte bekannt, sondern auch als Buch – und Hörbuchautor sowie als  Verfasser Fränkischer Theaterstücke. Sein Auftritt steht unter dem Motto: „Fränkisch  vorgetrachn häßt herzhaft fränkisch gelacht“  weiteres unter www.wilhelm-wolpert.de
Bewirtet werden die Gäste von den fleißigen Helfern der Kirchengemeinde ebenfalls stilecht – nämlich mit Schmankerln aus fränkischen Kellern und Küchen.
Beginn ist um 19:00 Uhr, der Eintritt beträgt 5,00 €, Kinder unter 14 Jahren sind frei

Am Freitag, 19.09.2008 zeichnet der Männergesangverein Gemünda in Zusammenarbeit mit der Liveband Dieter Mey verantwortlich für das Geschehen rund um die Zehntscheune. Das Motto für diesen Abend lautet: „Aber bitte mit Sahne“ Von Mozart bis Udo Jürgens – ein Abend voller Musiküberraschungen Denken Sie daran: mit 66 ist noch lange nicht Schluss Julia Günther hat die Leitung des Chores und Dieter Mey wird seiner Band vorstehen. Solodarbietungen aus Band und Chor sind als Überraschungen geplant.
Verpflegt werden die Besucher mit Köstlichkeiten aus dem Frankenland. Beginn ist um 20:00 Uhr und der Eintritt beträgt 3,00 €

Samstag, 20.09.2008 Fast schon Tradition hat das Programm an diesem Tag, obwohl der Schwerpunkt der Darbietungen auf den ersten Blick so gar nicht in eine Fränkische Landschaft und in ein Fränkisches Dorf zu passen scheinen: Mehrfach bewährt hat sich bereits der  “Schottische Abend”, zu dem an diesem Samstag der TSV Gemünda einlädt. Musik von Dudelsäcken, Trommeln und weiteren Rhythmusinstrumenten wird erklingen und die Besucher in ihren Bann ziehen. Eine Tanzgruppe ist angekündigt, die, wie man befürchtet, die alten Mauern der Zentscheune zum Beben bringen wird. Zu süffigem Guiness vom Fass werden Schottische Spezialitäten angeboten. Um die Spannung noch ein wenig zu steigern, sollen Einzelheiten vorerst noch geheim bleiben! Beginn für diesen sicherlich hinreißenden Abend ist 20:00 Uhr und der Eintritt ist mit 7,00 € angesetzt.

Sonntag, 21.09.2008 Der  letzte Tag des “Stoodlhennamarathons” ist der Freiwilligen Feuerwehr vorbehalten, die sich auch in diesem Jahr nahezu ganztägig um ihre Gäste kümmern wird und ein umfangreiches Programm vorbereitet: “Country und Western” ist hierbei das Motto, im einzelnen gilt folgender Ablauf:
10:00 Uhr: Gottesdienst in der Zehntscheune
11:00 Uhr: Frühschoppen
12:00 Uhr: Mittagessen mit verschiedenen Steakvariationen
13:00 Uhr: Vorführungen mit Pferden und Kutschfahrten
13:30 Uhr: Beginn der Kinderbetreuung
15:00 Uhr: Kaffee und Gemünner Kuchen
16:00 Uhr: Lagerfeuerromantik
17:00 Uhr: Abendessen und Ausklang

An diesem Tag ist der Eintritt für alle frei.

Die Stiftung “1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda” freut sich über viele Gäste und wünscht allen gute Unterhaltung. FLYER



Von Astrid Franz Am Montag, 18. August 2008